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Der Schulort Rhede |
Das Dorf Rhede zählte nach der Verwaltungsstatistik für das Jahr 1957 am 31.12. dieses Jahres 6997 Einwohner.
Darunter waren 5839 Ortsansässige, 946 Ostvertriebene und Flüchtlinge und 38 Ausländer und Staatenlose.
416 Betriebe wurden gezählt.
6 große Fabriken beschäftigten einen großen Teil der Bewohner als Textilarbeiter.
Eine modern eingerichtete Molkerei verarbeitete die von den Landgemeinden angelieferte Milch.
4 Ärzte und 5 Zahnärzte sind zur Zeit in Rhede tätig.
Als Gemeindebürgermeister amtiert Herr Bernhard Mittelmann, als erster Beamter Herr Amtsdirektor Arping.
Seit 1948 wirkt Pfarrer Ignaz Große-Schanze als Seelsorger der St.Gudula-Pfarrkirche.
Ihm zur Seite stehen der Vikar Rüwe, die Kapläne Veltmann und Kreft.
Um die beiden Volksschulen zu entlasten, wurde an der Burloer Straße eine neue Schule gebaut, die den Namen Overbergschule erhielt.
Damit verfügt Rhede über 4 Schulgebäude.
Auf absehbare Zeit ist genügend Schulraum vorhanden.
Nach Festlegung der Grenzen zwischen den 3 Schulbezirken musste die Ludgerusschule Kinder für 2 Klassen an die Gudulaschule, diese Kinder für 4 Klassen an die neue Overbergschule abgeben.
Die ersten Lehrer der Overbergschule nahmen zu Ostern 1958 den Unterricht an der Overbergschule auf:
- Herr Gödecke ( Schulleiter )
- Fräulein Kurenbach
- Fräulein Kruse
- Fräulein Overkämping
Am 15. Mai 1958 verteilten sich Kinder und Lehrpersonen wie folgt :
| Schule |
Kinder |
Lehrpersonen |
| Gudulaschule |
307 Kinder |
7 Lehrpersonen |
| Ludgerusschule |
296 Kinder |
7 Lehrpersonen |
| Overbergschule |
163 Kinder |
4 Lehrpersonen |
| Ev. Paul-Gerhardt-Schule |
76 Kinder |
2 Lehrpersonen |
| Summe |
842 Kinder |
20 Lehrpersonen |
In den beiden letzten Wochen des Monat April erhielt die Burloer Straße eine neue (Fahrbahn) Decke bis zum Tor der Overbergschule.
- 12.10.58
- Erste Nutzung des neuen Gemeinschaftsraumes an der Gudulaschule
- 13.12.58
- Einweihung der Kirche „Zur heiligen Familie“ Neuer Pfarrer Alwin Rüwe
- 12.10.59
- Weihbischof Tenhumberg spendet in der Pfarrkirche St. Gudula das Sakrament der Firmung.
Er besucht auch die Overbergschule und hält in der 4. Klasse eine Katechese.
- Ostern 1964
- Die Realschule Rhede wird errichtet. Erster Leiter : Karl-Heinz Damm
Seit dem Herbst 1963 steht den Rheder Volksschulen an 3 Tagen in der Woche das Lehrschwimmbecken der St. Gudula-Schule, der Frauenfachschule B des St. Gudula-Klosters, zur Verfügung.
- 2 Klassen der Overbergschule erhalten im Jahre 1964 hier ihren Schwimmunterricht.
- Die Errichtung des Lehrschwimmbeckens wird von der Elternschaft sehr begrüßt.
- Zum Schulbeginn am 07.09.1967 ist die Gudulaschule fertiggestellt. Sie wird am
- 14.10.1967
- durch Herrn Pastor Große Schanze feierlich ... eingeweiht.
- Im Laufe des Sommers 1967 hat die Gemeinde mit dem Neubau der Realschule begonnen. Der 1. Bauabschnitt soll bis zum Schuljahrsbeginn am 09.08.1968 erstellt sein. Ab
- 07.09.1967
- ist die Realschule vorläufig in der Gudulaschule untergebracht. Dafür hat die Paul-Gerhardt-Schule ihre Klassenräume in der Kreisberufsschule erhalten.
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Durch Gesetz des Landes Nordrhein-Westfalen vom 09.07.1968 werden die Gemeinden des Amtes Rhede – Rhede, Büngern, Krechting, Krommert und Vardingholt – zu einer Gemeinde Rhede zusammengeschlossen.
- Am 13.10.1968
- wird die neue Gemeindevertretung gewählt : 16 CDU – 9 SPD
- Fristgemäß wird am 09.08.1968 die neue Realschule bezogen.
- Ihr Leiter, Herr Karl-Heinz Damm, wird zum Realschuldirektor ernannt.
- Die Gemeindevertretung beschließt Ende 1968 an der Realschule ein Schulzentrum zu errichten.
- In Verbindung mit dem Realschulgebäude werden 2 dreistöckige Bauten errichtet, in denen die Gudula-Hauptschule und die Ludgerus-Hauptschule untergebracht werden sollen.
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Dazu werden in eingeschossiger Bauweise die erforderlichen Nebenräume erstellt.
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Um den Turnbetrieb bewältigen zu können, wird eine dreiteilige Großturnhalle gebaut.
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Am 28.11.1970 wird das Schulzentrum feierlich eingeweiht.
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Gleichzeitig übernimmt die Gemeindeverwaltung die Gudulaschule an der Neustraße. Dadurch erhält die Gemeinde ein großzügiges Rathaus.
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Johannes Gödecke
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